Merken An einem besonders schwülen Julitag habe ich diese Granita zum ersten Mal probiert. Wir saßen auf einer kleinen Terrasse in der Toskana, und die Wirtin brachte diese tiefviolette, kristalline Schale als Abschluss eines langen Abendessens. Der erste Bissen war wie ein kleiner Blitzschlag, frisch und erfrischend, mit dieser unverwechselbaren, kräftigen Säure der Schwarzen Johannisbeeren. Seit jenem Moment ist dieses Dessert mein sommerlicher Retter in der Hitze. Es ist einfach, es ist schön, und es schmeckt nach purer Freude.
Letzte Woche hatte ich plötzlich Besuch von meiner Schwester, und ich wusste nicht, was ich als Dessert machen sollte. Die Schwarzen Johannisbeeren im Garten waren gerade reif, also improvisierte ich schnell diese Granita. Während wir zusammen am Tisch saßen und die Kristalle auf unseren Zungen zerschmelzen ließen, sagte sie: Das schmeckt nach Kindheit, nur viel eleganter. Manchmal entstehen die schönsten Momente ganz spontan aus dem, was gerade verfügbar ist.
Zutaten
- 500 g frische oder gefrorene Schwarze Johannisbeeren: Diese kleinen Beeren sind das Herz des Rezepts und bringen diese wunderbare Säure, die Sommer so erfrischend macht
- 150 g Zucker: Ausgewogen genug, um die natürliche Säure zu mildern, ohne die Frische zu überdecken
- 400 ml Wasser: Erschafft die perfekte Textur für die Kristallbildung
- 1 EL frisch gepresster Zitronensaft: Ein kleiner Geheimtipp, der die Aromen hervorragend zur Geltung bringt
Zubereitung
- Johannisbeeren vorbereiten:
- Spüle die Beeren gründlich ab und entferne bei frischen Johannisbeeren die Stiele. Das ist zwar etwas mühsam, aber die Mühe lohnt sich definitiv.
- Die Basis kochen:
- Versetze die Johannisbeeren mit dem Zucker und Wasser in einem mittleren Topf und lass alles bei mittlerer Hitze simmern. Rühre gelegentlich um, bis sich der Zucker gelöst hat und die Beeren platzen, etwa 10 Minuten. Die Küche wird dabei wunderbar nach frischen Beeren duften.
- Pürieren und passieren:
- Die Mischung kurz abkühlen lassen, dann mit einem Pürierstab oder Mixer glatt pürieren. Drücke die Masse durch ein feines Sieb in eine große Schüssel und drücke so viel Saat wie möglich heraus. Die Samen und Schalen können entsorgt werden.
- Verfeinern und einfrieren:
- Rühre den Zitronensaft unter und gieße die passierte Mischung in eine flache, metallische Auflaufform. Stelle sie in den Gefrierschrank. Nach 45 Minuten mit einer Gabel die Eiskratzen und aufbrechen. Wiederhole dies alle 30 bis 45 Minuten, bis die Granita komplett gefroren und fluffig ist, insgesamt etwa 4 Stunden.
Merken An meinem letzten Geburtstag habe ich diese Granita serviert, und sie wurde zum absoluten Gesprächsthema. Meine Freunde konnten nicht glauben, dass etwas so Einfaches so raffiniert schmecken konnte. Manchmal sind die einfachsten Dinge die, die uns am meisten verbinden.
Die perfekte Texture
Das Geheimnis einer guten Granita liegt im Timing und in der Geduld. Wenn du zu früh aufhörst zu kratzen, wird sie zu hart. Wenn du zu lange wartest, wird sie zu einer festen Eismasse. Die Süße von 4 bis 5 Stunden ist perfekt für diese fluffige, kristalline Textur, die auf der Zunge zergeht.
Variationen für besondere Anlässe
Für Erwachsene kannst du vor dem Einfrieren 2 EL Crème de Cassis oder Schwarzen Johannisbeerlikör hinzufügen. Das verleiht der Granita eine wunderbare Tiefe und macht sie zu einem eleganteren Abschlussdinner. Kinder lieben die puristische Version genauso sehr.
Servieren und Aufbewahren
Die Granita sieht in gekühlten Weingläsern oder kleinen Schälchen besonders schön aus. Garniere sie mit etwas frischer Minze oder ein paar ganzen Schwarzen Johannisbeeren für einen zusätzlichen Farbtupfer. Du kannst sie bis zu 2 Tage im Voraus zubereiten, kurz vor dem Servieren einfach noch einmal mit einer Gabel auflockern.
- Kühle die Serviergefäße im Voraus im Gefrierschrank
- Die Granita schmeckt am besten, wenn sie sofort nach dem Kratzen serviert wird
- Bei längerer Lagerung einfach vor dem Servieren kurz auflockern
Merken Glaub mir, wenn du diese Granita einmal serviert hast, wird sie zur Tradition werden. Sommer in einem Löffel, einfach und perfekt.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie lange hält sich die Granita im Gefrierfach?
Die Schwarze Johannisbeer Granita hält sich bis zu 2 Tage im Gefrierfach. Vor dem Servieren einfach mit einer Gabel etwas auflockern, damit die Textur wieder schön cremig-fluffig wird.
- → Kann ich die Granita auch ohne Zucker zubereiten?
Der Zucker ist wichtig für die Textur, da er verhindert, dass die Masse zu hart gefriert. Für eine zuckerfreie Variante können Sie Honig oder Agavendicksaft verwenden, allerdings verändert dies leicht die Gefriereigenschaften.
- → Warum muss die Masse regelmäßig gekratzt werden?
Das regelmäßige Kratzen mit einer Gabel alle 30-45 Minuten bildet die charakteristischen feinen Eiskristalle. Ohne diesen Schritt würde die Masse zu einem festen Eisblock gefrieren, anstatt zu einer fluffigen, granularen Textur.
- → Lässt sich die Granita auch mit anderen Beeren zubereiten?
Absolut! Diese Methode funktioniert hervorragend mit Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder einer Mischung verschiedener Beeren. Passen Sie die Zuckermenge je nach Säuregehalt der Früchte an.
- → Kann ich gefrorene Johannisbeeren verwenden?
Ja, gefrorene schwarze Johannisbeeren funktionieren hervorragend und sind oft leichter verfügbar. Sie müssen vor dem Kochen nicht aufgetaut werden, allerdings sollte die Kochzeit leicht verlängert werden, bis die Beeren vollständig zerfallen sind.
- → Welche Variationen sind möglich?
Für eine erwachsene Note können Sie vor dem Gefrieren 2 Esslöffel Crème de Cassis hinzufügen. Frische Minze oder ganze Johannisbeeren als Garnitur verleihen additional optischen Reiz. Auch Kombinationen mit anderen Früchten sind möglich.